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Sommerurlaub und Badeanzüge durch die Geschichte

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Im Sommer ist das Leben ohne populären, praktischen Badeanzügen undenkbar. Wie alle Kleidung, sind Badeanzüge auch von den aktuellen Modetrends abhängig. Heute kann jede Frau den Badeanzug frei wählen, der ihrer Figur und Bedürfnissen am besten passt. Es gibt ein- und zweiteilige Badeanzüge, breite und enge Badehose, Badetops und Push-up-BHs, Monokinis, Tangas… in allen Mustern und Farben: einfärbige Modelle in hellen oder klassischen Farben, Blumen-, Ethno- und Streifenmuster, und auch glitzernde Modelle. Aber Badeanzüge sind nicht nur eine Sache der Gegenwart und der Zukunft. Badekleidung hat auch eine interessante Geschichte, die aus unserer heutigen Sicht manchmal sehr lustig erscheint.

Also, wählen Sie einen Badeanzug, der Ihnen gut gefällt und passt, und kommen Sie nach Opatija! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Geschichte der Badeanzüge

Unsere Vorfahren badeten wann und wo auch immer sie wünschten. Natürlich war von einem Badeanzug gar keine Rede. Sie waren alle Nudisten und badeten nackt in den Bächen, Flüssen, Seen und im Meer.

In der Antike badeten Griechen und Römer komfortabel in Badezimmern, Badewannen und öffentlichen Bädern. Damals badete man nicht nur aus hygienischen, sondern auch aus gesundheitlichen und religiösen Gründen. Öffentliche Bäder waren beliebte Treffpunkte und Zentren des gesellschaftlichen Geschehens.

Obwohl Togen die vorherrschende Kleidung in den Männer- und Frauenbädern waren, zeigen einige Mosaiken, das im antiken Rom auch zweiteilige Frauenbadeanzüge bekannt waren. Ein aus dem 4. Jh. stammendes Mosaik, das in der Römervilla im Ort Piazza Armerina auf Sizilien gefunden wurde, zeigt Frauen in einer Kleidung, die wir heute als Bikini beschreiben würden. Die Römer haben die bis zur Perfektion entwickelte Kultur des Badens, der Thermen und der öffentlichen Bäder durch ganz Europa verbreitet.

Im Mittelalter hatten viele europäische Städte öffentliche Bäder, die vorwiegend gemischt (also sowohl für Frauen als auch für Männer) oder nur mit einer symbolischen Trennwand aus Holz getrennt waren. Frauen als auch Männer badeten nackt, aber mit einer Kopfbedeckung – dies galt insbesondere für Frauen. Mit anderen Wörtern, diverse Kopfbedeckungen waren im Mittelalter die einzige Badekleidung, egal ob es sich um Baden in einer Badeanstalt oder in der eigenen Badewanne handelte.

Die erste eigentliche Badekleidung wurde am Ende des 18. Jahrhunderts erfunden, als man entdeckte, dass das Meer und die Meeresküste ideal für Erholung sind. Diese Badekleidung war damaligen Schlafanzügen sehr ähnlich. Ein Badeanzug umfasste damals ein langes Kleid (darunter trug man natürlich ein Korsett), spezielle Strümpfe und Schuhe, und einen Hut. Das Kleid hatte manchmal Gewichte, um ein unmoralisches Hochziehen im Wasser zu vermeiden. Zu einer Zeit, als Frauen mit langen Badekleidern und Korsetts, mit Hüten und Sonnenschirmen ins Wasser gingen, und zwar nur bis zur Hüfte, sorgte die australische Schwimmerin und Schauspielerin Annette Kellermann für eine echte Revolution in der Geschichte der Badekleidung und des Kampfes um die Frauenrechte.

Die englische Champion-Schwimmerin Gladys Osborne trug auf einem Schwimmwettkampf im Jahre 1910 einen seidenen Badeanzug. Weil solche Seidenanzüge so durchsichtig und provokant waren, mussten Männer bei Damenschwimmwettkämpfen auf blicksichere Distanz gehalten werden.

In den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts war Sonnenbaden sehr beliebt und sogar von den Ärzten auf Rezept verschrieben. Die Badekleidung wurde immer offener: nach den mutigen einteiligen Badeanzügen, die Schultern, Rücken, Dekolleté und Beine offen ließen, erschienen in den vierziger Jahren die ersten zweiteiligen Badeanzüge, die bald für eine neue Revolution in der Bademode sorgten. Inspiriert von den amerikanischen Atomversuchen auf den Atollen im Südpazifik kreierten französische Modedesigner die bisher unvorstellbaren zweiteiligen Badeanzüge.

1946 zeigte Jacques Heim in seinem Geschäft in Cannes einen zweiteiligen Badeanzug namens ”Atom”. Etwas später präsentierte sein Konkurrent Louis Reard seine Kreation ”Bikini”. Die Präsentation auf der Pariser Modeschau, als Bikini von der Nackttänzerin Micheline Bernardini getragen wurde, sorgte für viel Aufregung und einen großen Skandal. Das war aber der Beginn eines Badekleidungsstückes, ohne dem das Baden am Strand heute undenkbar ist!

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